• Schrift vergrößern
  • Schrift vergrößern
  • Standard wiederherstellen
  • Schrift verkleinern
  • Schrift verkleinern

Kleinere Bezirke für ärztlichen Fahrdienst

Nach der wenig erfolgreichen Premiere des neuen Notfalldienstes meldet sich die CDU Rüthen zu Wort. „Wir erwarten, dass die katastrophalen Verhältnisse bei der telefonischen Annahme von Hilfeersuchen nun unmittelbar abgestellt werden", schreibt Hartmut Modes für die Fraktion. Es sei absolut unverständlich, wie bei einer derartig langen Vorbereitungszeit und feststehenden Erfahrungswerten solche Missstände auftreten konnten.
Der CDU lägen Erkenntnisse auch aus dem Rüthener Raum vor, nachdem Patienten nicht geholfen wurde. Modes: „Schlimmer noch, der eingesetzte ärztliche Fahrdienst war womöglich derart überlastet, dass er zu den zugesagten Hausbesuchen nicht gekommen ist. Dieser Zustand ist aus unserer Sicht auch bei aller Nachsicht für eine problematische Anfangsphase nicht hinzunehmen." Gerade im ländlichen Raum hingen Leben und Gesundheit häufig von der schnellen Hilfe ab. Eher beruhigend erscheinen der CDU die Berichte der Notfallpraxen. Es habe sich gelohnt, dass die Christdemokraten so für den Standort Warstein gekämpft haben. Schließlich komme eine Fahrt nach Brilon oder Lippstadt für viele kranke Rüthener gar nicht in Frage. Die Fraktion fordert: „Notfalls sollte der ärztliche Fahrdienst, der die anstehenden Hausbesuche sehr zügig und verlässlich wahrnehmen muss, in kleinere Bezirke eingeteilt werden."

Quelle: Der Patriot, 11.02.2011

© CDU Stadtverband Rüthen 2012