Senioren Union berät mit Bürgermeister
Insbesondere zu den Problemen der demografischen Entwicklung nahm jetzt Bürgermeister Peter Weiken bei einem Gespräch mit der Seniorenunion Stellung. Denn gerade für ältere Menschen sei es wichtig, dass sie ihren Bedarf in Rüthen weitgehend decken können, teilt der Vorsitzende der Seniorenunion Klaus Happe mit.Von großen Interesse sei darum, welche Schritte von der Verwaltung eingeleitet werden, um eine aktive Seniorenpolitik in Ganz zu setzen. Eine angenehme Überraschung hatte der Verwaltungschef in petto: Denn im Rathaus gibt es einen Ansprechpartner, der für Fragen und Probleme älterer Menschen in Rüthen zuständig ist.
Weiken kündigte an, dass zu Beginn kommenden Jahres Wolfgang Wähnke von der Bertelsmann-Stiftung über die Möglichkeiten kommunaler Seniorenpolitik referieren wird. Zudem soll während des Rüthener Seniorennachmittags allen Teilnehmern ein Wegweiser des Kreises Soest ausgehändigt werden.
Möglicherweise könne die Caritas im Haus Buuck für verschiedene Dienstleistungen gewonnen werden. Und das Schwesternwohnheim „Maria vom Stein" böte interessante Perspektiven, die von der Verwaltung begleitet werden - schließlich sei der Komplex von Ausstattung und Lage her ein Juwel, so die Seniorenunion.
Aus ihren Reihen kam der Vorschlag, dass die Stadtverwaltung Informationen veröffentlichen sollte, beispielsweise Hinweise auf den Seniorenbeauftragen oder den besagten Wegweiser. Von der Einführung eines Seniorenpasses ließ sich der Bürgermeister indes nicht überzeugen, weil die Stadt zu wenig anbieten könne.
Quelle: DerPatriot, 29.10.2010